bisher haben wir ca 90 m2 Panelen eingebaut.... Nun ist noch das Büro und dann war's das.
Der Blog ist ein lose geführtes Tagebuch über die Renovation unseres 170 jährigen Hauses. Im Rahmen unserer Freizeit renovieren wir die "alte Schmiede" zu einem Wohnhaus mit modernem Standard.
Donnerstag, 29. Mai 2014
Montag, 12. Mai 2014
Türe schleifen und Decken Panelen einbauen
Nachdem die Wände soweit bereit zum streichen sind, geht's an die Decke und die Zimmertüren.
Da in dem Haus nichts einem Standard folgt, ist die Planung für die Türen eine grössere Sache. Folgende Lösungen haben wir nun beschlossen:
-Bad: Standard CH-Norm, 70cm. Der einzige Durchgang, der standardisiert ist. Aber auch nur darum, weil wir den Durchgang selber gemacht haben und die Platzverhältnisse es zuliessen.
-Büro: Die Durchgangsbreite haben wir durch das Versetzten der Rieg-Balken auf die Masse für eine 70er Türe angepasst. Jedoch ist die Mauerdicke zu gross, weswegen wir die Zarge auf Mass bestellt haben. Das Türblatt soll etwas massiver sein, damit man im Büro ungestört telefonieren oder sprechen kann, resp. von den Aussengeräuschen nicht gestört wird. Daher haben wir ein gutes Röhren-Spahn-Türblatt gewählt.
-Dressing-Room: Der Durchgang musste etwas klein gebaut werden und endet auf einem Wand-Stumpf. Daher ist der Einbau einer normalen Zarge umständlich.
Da die Türe quasi nur die "Schrank-Türe" darstellt und nicht massiv sein muss haben wir uns für eine Falt-Türe mit Milchglas-Einsätzen entschieden.
-Schlafzimmer: Der Einzige Durchgang, den wir an seiner ursprünglichen Stelle haben stehen lassen. Die Öffnung war DIN-Links. Durch die neuen Wände brauchen wir aber eine DIN-Rechts. Ausserdem war der Rahmen ziemlich beschädigt. Nachdem wir alle Beschläge entfernt hatten, die Spalten verleimt und die Löcher gespachtelt, konnten wir den Rahmen grundieren und schliesslich neu lackieren. Sieht wieder ganz OK aus.
Leider gab es kein Türblatt zu kaufen wegen der komischen Masse. Da wir seit Beginn der Sanierung alle Türen beiseite gestellt haben, hat sich ein Blattgefunden, das - abgesehen von der Höhe - die passenden Masse hat.
Die Höhe wurde gekürzt, das Blatt geschliffen, grundiert und neu lackiert.
Voila - eine fast neue Türe!
Alle anderen Durchgänge und Türen haben wir "eliminiert", indem wir einfach alle Wände entfernt haben :-)
Nach der Tür-Aktion haben wir mit den Panelen an der Decke begonnen. Eine sehr angenehme Arbeit, da die Deckenhöhe nur 2Meter beträgt kann die ganze Montage ohne Leiter erfolgen :-)
Zwischenzeitlich wurden noch die bestellten Holzbriketts geliefert. Leider war das Ganze mehr ein Chaos als gut geplant und hat mich ziemlich sauer gemacht.
Obwohl ich bei der Bestellung mehrfach betont habe, dass ich einen Tag vor der Lieferung avisiert werden will hat es - wie im Vorjahr auch schon - nicht funktioniert! Plötzlich steht der Chauffeur im Garten. Toll!
Zweitens wurden Euro-Paletten geliefert und nicht wie sonst üblich Container-Paletten. Die Euro-Paletten fassen nur 750 KG, auf die Containerpaletten passen 960KG - also fehlten insgesamt fast 1.5 Tonnen!
Beim Abladen der 5 Paletten hat sich der Chauffeur so dämlich angestellt, dass es schon fast weh getan hat.
Zu guter letzt hat er noch eine riesige Palette mit 90 Packungen Küchenpapier abgeladen ...?!? Um dann erstaunt festzustellen, dass auf seinem Lieferschein steht, dass diese nicht zu unserer Lieferung gehören. Nachdem ich ihn darauf aufmerksam gemacht habe, wurde er auch noch sauer ?!? Vermutlich hat der gute Mann seinen Beruf verfehlt.
Das Wegräumen mit Hilfe des Staplers und des Nachbars hat dann perfekt und schnell geklappt.
Da in dem Haus nichts einem Standard folgt, ist die Planung für die Türen eine grössere Sache. Folgende Lösungen haben wir nun beschlossen:
-Bad: Standard CH-Norm, 70cm. Der einzige Durchgang, der standardisiert ist. Aber auch nur darum, weil wir den Durchgang selber gemacht haben und die Platzverhältnisse es zuliessen.
-Büro: Die Durchgangsbreite haben wir durch das Versetzten der Rieg-Balken auf die Masse für eine 70er Türe angepasst. Jedoch ist die Mauerdicke zu gross, weswegen wir die Zarge auf Mass bestellt haben. Das Türblatt soll etwas massiver sein, damit man im Büro ungestört telefonieren oder sprechen kann, resp. von den Aussengeräuschen nicht gestört wird. Daher haben wir ein gutes Röhren-Spahn-Türblatt gewählt.
-Dressing-Room: Der Durchgang musste etwas klein gebaut werden und endet auf einem Wand-Stumpf. Daher ist der Einbau einer normalen Zarge umständlich.
Da die Türe quasi nur die "Schrank-Türe" darstellt und nicht massiv sein muss haben wir uns für eine Falt-Türe mit Milchglas-Einsätzen entschieden.
-Schlafzimmer: Der Einzige Durchgang, den wir an seiner ursprünglichen Stelle haben stehen lassen. Die Öffnung war DIN-Links. Durch die neuen Wände brauchen wir aber eine DIN-Rechts. Ausserdem war der Rahmen ziemlich beschädigt. Nachdem wir alle Beschläge entfernt hatten, die Spalten verleimt und die Löcher gespachtelt, konnten wir den Rahmen grundieren und schliesslich neu lackieren. Sieht wieder ganz OK aus.
Leider gab es kein Türblatt zu kaufen wegen der komischen Masse. Da wir seit Beginn der Sanierung alle Türen beiseite gestellt haben, hat sich ein Blattgefunden, das - abgesehen von der Höhe - die passenden Masse hat.
Die Höhe wurde gekürzt, das Blatt geschliffen, grundiert und neu lackiert.
Voila - eine fast neue Türe!
Alle anderen Durchgänge und Türen haben wir "eliminiert", indem wir einfach alle Wände entfernt haben :-)
Nach der Tür-Aktion haben wir mit den Panelen an der Decke begonnen. Eine sehr angenehme Arbeit, da die Deckenhöhe nur 2Meter beträgt kann die ganze Montage ohne Leiter erfolgen :-)
Zwischenzeitlich wurden noch die bestellten Holzbriketts geliefert. Leider war das Ganze mehr ein Chaos als gut geplant und hat mich ziemlich sauer gemacht.
Obwohl ich bei der Bestellung mehrfach betont habe, dass ich einen Tag vor der Lieferung avisiert werden will hat es - wie im Vorjahr auch schon - nicht funktioniert! Plötzlich steht der Chauffeur im Garten. Toll!
Zweitens wurden Euro-Paletten geliefert und nicht wie sonst üblich Container-Paletten. Die Euro-Paletten fassen nur 750 KG, auf die Containerpaletten passen 960KG - also fehlten insgesamt fast 1.5 Tonnen!
Beim Abladen der 5 Paletten hat sich der Chauffeur so dämlich angestellt, dass es schon fast weh getan hat.
Zu guter letzt hat er noch eine riesige Palette mit 90 Packungen Küchenpapier abgeladen ...?!? Um dann erstaunt festzustellen, dass auf seinem Lieferschein steht, dass diese nicht zu unserer Lieferung gehören. Nachdem ich ihn darauf aufmerksam gemacht habe, wurde er auch noch sauer ?!? Vermutlich hat der gute Mann seinen Beruf verfehlt.
Das Wegräumen mit Hilfe des Staplers und des Nachbars hat dann perfekt und schnell geklappt.
Sonntag, 4. Mai 2014
Sitzofen im EG gestrichen
Der grosse Sitzofen im EG haben wir stehen lassen. Die Sitzbank kann nicht mehr beheizt werden, jedoch mit ein par schönen Kissen darauf lässt sie sich gut in den geplanten Salon integrieren.
Der hohe Teil des Ofens haben wir ausgemauert, er kann als Pizzaofen verwendet werden.
Die neue Farbgestaltung im Wohnzimmer ist weiss und einige Brauntöne (Dunkel: Balken, Mittel Boden, hell: Sofa).
Den Ofen haben wir mit Kunststoffbeschichtung gestrichen, eine auf Acryl basierte Farbe, die sehr gut auf Stein haftet. Wir haben damit gute Erfahrungen bei der Sanierung der alten Kamine im 1. OG gemacht.
Hier ein par Bilder...
Der hohe Teil des Ofens haben wir ausgemauert, er kann als Pizzaofen verwendet werden.
Die neue Farbgestaltung im Wohnzimmer ist weiss und einige Brauntöne (Dunkel: Balken, Mittel Boden, hell: Sofa).
Den Ofen haben wir mit Kunststoffbeschichtung gestrichen, eine auf Acryl basierte Farbe, die sehr gut auf Stein haftet. Wir haben damit gute Erfahrungen bei der Sanierung der alten Kamine im 1. OG gemacht.
Hier ein par Bilder...
Abrieb auf die letzte Wand (Schlafzimmer) und diverse Kleinteile. Jetzt sind wir einstweilen damit fertig. Das Bad machen wir im kommenden Winter.
Samstag, 3. Mai 2014
"Elektro-Frust" und weisse Wände
Als die Elektriker kamen um die alten Sicherungselemente auszutauschen und die neue Verkabelung anzuschliessen, resp. meine Installation abzunehmen stellten sie fest, dass ich die falsche Draht-Farbe für den Nullleiter verwendet habe.
Ich habe nach dem alten Standard rot verwendet. In der neuen NIN2000 darf man für den Neutralleiter nur noch blau verwenden!!!
Nach ca 40 Stunden Kabel einziehen und Rohre legen war der Frust entsprechend gross.
Die roten Drähte durch blaue zu ersetzten war zwar nicht so aufwändig, hat aber trotzdem ein par Stunden gedauert.
Jetzt ist alles OK und ein Teil ist bereits angeschlossen.
Nach der Elektro-Panne haben wir mit dem Abrieb der Wände begonnen. 90% sind fertig :-)
Wir verwenden 1mm Kunststoff vergüteter Abrieb (Klosterputz). Auf den OSB-Platten sieht dieser Abrieb "durchgerieben" nicht sehr schön aus, darum haben wir uns für eine andere Technik entscheiden.
1. Aufziehen mit der Kunststoffkelle
2. mit dem breiten Pinsel (15cm) ohne Druck X-förmige Muster in den frischen Abrieb ziehen.
Danach wird der Abrieb noch mit seidenglänzender Latex-Farbe gestrichen, was die scharfen Kanten uns Spitzen noch etwas abrundet.
Zwischenzeitlich haben wir auch das Geheimnis des ominösten Beton-Schacht gelüstet.
östlich vom Haus befindet sich ein beton-Deckel im Boden (ca 1.4 m Durchmesser). Es war bislang unklar was dies ist. Der Schacht war bis zum Rand mit Wasser voll.
Mit einer Schmutzwasserpumpe konnten wir den Schacht entleeren.
Nun ist klar, dies ist eine Klärgrube, die erforderlich war, bevor die Kanalisation (vor 30 Jahren) angeschlossen wurde. Das Füll-Vollumen beträgt etwas über 3000 Liter.
Wir werden den Schacht reinigen und als Regenwasser-Speicher für den Garten verwenden.
Ich habe nach dem alten Standard rot verwendet. In der neuen NIN2000 darf man für den Neutralleiter nur noch blau verwenden!!!
Nach ca 40 Stunden Kabel einziehen und Rohre legen war der Frust entsprechend gross.
Die roten Drähte durch blaue zu ersetzten war zwar nicht so aufwändig, hat aber trotzdem ein par Stunden gedauert.
Jetzt ist alles OK und ein Teil ist bereits angeschlossen.
Nach der Elektro-Panne haben wir mit dem Abrieb der Wände begonnen. 90% sind fertig :-)
Wir verwenden 1mm Kunststoff vergüteter Abrieb (Klosterputz). Auf den OSB-Platten sieht dieser Abrieb "durchgerieben" nicht sehr schön aus, darum haben wir uns für eine andere Technik entscheiden.
1. Aufziehen mit der Kunststoffkelle
2. mit dem breiten Pinsel (15cm) ohne Druck X-förmige Muster in den frischen Abrieb ziehen.
Danach wird der Abrieb noch mit seidenglänzender Latex-Farbe gestrichen, was die scharfen Kanten uns Spitzen noch etwas abrundet.
Zwischenzeitlich haben wir auch das Geheimnis des ominösten Beton-Schacht gelüstet.
östlich vom Haus befindet sich ein beton-Deckel im Boden (ca 1.4 m Durchmesser). Es war bislang unklar was dies ist. Der Schacht war bis zum Rand mit Wasser voll.
Mit einer Schmutzwasserpumpe konnten wir den Schacht entleeren.
Nun ist klar, dies ist eine Klärgrube, die erforderlich war, bevor die Kanalisation (vor 30 Jahren) angeschlossen wurde. Das Füll-Vollumen beträgt etwas über 3000 Liter.
Wir werden den Schacht reinigen und als Regenwasser-Speicher für den Garten verwenden.
Sicherungskasten mit den neuen Elementen.
Wir haben uns für einen zweiten FI für die Verbraucher im EG und Keller entschieden. Damit ist die Fehler-Wahrscheinlichkeit (z.B. wegen Kriechströmen ) etwas kleiner.
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